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Quelle: schleckysilberstein.com

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Eskalation

Niemand sollte in Deutschland Terrorgefahren verharmlosen. Aber man sollte sie auch nicht übertreiben. Immerhin ist in Deutschland noch nie ein Deutscher von Islamisten getötet worden. Aber viele deutsche Muslime durch deutsche Rechtsradikale. Gruppen wie Pegida stellen die Fakten in Deutschland auf den Kopf. Sie betreiben das Geschäft des IS, der großes Interesse an einer Eskalation zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland hat.

Aus: Jürgen Todenhöfer – „ISLAMISCHER STAAT“ – 7 Eindrücke einer schwierigen Reise

Frieden stiften

Auszüge aus dem Grußwort von Daniela Dahn zur Friedenswinter-Demonstration am 13.12.2014 in Berlin:

Verantwortlich handeln heißt auch, nach dem Anteil des Westens an den Ursachen für Terrorismus und Bürgerkrieg zu fragen – nämlich nach Gewalt, Ausbeutung und unfairem Handel.

Verantwortung übernehmen heißt, die ständig wachsende soziale Kluft abbauen helfen. Ungleichheit leistet gesellschaftlichem Unfrieden und rechtem Gedankengut Vorschub.

Verantwortung übernehmen heißt, nicht zuzulassen, dass die derart entstandene Missstimmung auf Sündenböcke umgeleitet wird. Dämonisierung, Feindbilder, Kriegshetze – all das widerspricht der Aufklärung, auf die der Westen zu Recht stolz ist. Sie steht für das friedliche Zusammenleben der Völker und Religionen. Fanatismus mit Bomben zu bekämpfen, ist wie Feuer mit Benzin löschen.

Verantwortung übernehmen heißt, keine Konflikte zu schüren. Wer Terroristen wie eigene Söldner aufpäppelt, kann nicht davon ausgehen, die Kontrolle über sie behalten zu können. Teile und herrsche ist verantwortungslos.

Keine Freiheit ohne Frieden. Wir wollen frei sein von rhetorischer Mobilmachung. Frei von Lügen und einschüchternder Überwachung. Frei von unkritischen Bündnissen mit Folterstaaten. Frei von Existenzangst. Frei von Kriegsangst. […]

Die Frage von Krieg und Frieden ist zu wichtig, um sie den Eliten zu überlassen. Die Debatte gehört ins Parlament und in die Gesellschaft, auch in die Friedensbewegung.

Frieden muss gestiftet werden.

Quelle: Berichte und Kommentare zur Friedensdemonstration in Berlin waren vorher geschrieben. Deutschlands Medien steigern ihre Unglaubwürdigkeit. | NachDenkSeiten

Hexeneinmaleins

„Immer noch werden Hexen verbrannt
auf den Scheiten der Ideologien.
Irgendwer ist immer der Böse im Land
und dann kann man als Guter
und die Augen voll Sand
in die heiligen Kriege ziehen.“

[…]
Aus allen Ecken wird nun wieder auf den Pazifismus eingeprügelt, damit lässt sich eben kein Geld verdienen und irgendwie muss es den Herrschenden doch gelingen, diesem störrischen Volk, das immer noch mehrheitlich bewaffnete Einsätze ablehnt, kriegerisches und männliches Denken einzupauken.

Anstatt sich ehrlich Gedanken zu machen, wie man Frieden vorbereitet, denkt man in bestdotierten Think Tanks exklusiv darüber nach, wie man neue Märkte erschließen kann. Mit Waffen, mit Gewalt, mit dem immer gleichen Recht, auf der Seite des „Guten“ zu sein. Und jeder weiß, was Gott will, und dieser arme Gott muss wieder die Waffen segnen. Und er segnet und segnet, die Waffen der Guten und der Bösen, bis in alle Ewigkeit, Amen.

Quelle: hinter-den-schlagzeilen.de

Paradies und Inferno

„Der Mensch findet sowohl das Paradies als auch das Inferno auf der Erde. Meistens schafft er das Inferno selbst, weil er glaubt, den Garten Eden oder eine ewige Wahrheit gefunden zu haben und alle dazu zwingen will, mit ihm in diesem vorgeblichen Paradies zu leben.“

Gerhard Roth

Quelle: derstandard.at

 

Es geht auch ohne Militär

„Ich komme aus einem kleinen Land, das keine Angst davor hatte, sein Militär aufzugeben, um an Stärke zu gewinnen … Heute bedrohen wir niemanden, weder die eigene Bevölkerung noch unsere Nachbarstaaten. Und zwar nicht, weil wir keine Panzer haben, sondern weil nur sehr wenige (in Costa Rica) hungrig, ungebildet oder arbeitslos sind.“

Oscar Arias, Präsident von Costa Rica, 1987

Quelle: derstandard.at