Arbeit – für ein Leben in Würde

Fakt ist doch, dass wir uns den Begriff “Arbeit” haben wegnehmen lassen. Wir definieren und lassen uns über den Begriff “Arbeit” definieren. Zeige mir was du leistest, und ich sage dir, wer du bist?! Hoch, höher, am höchsten = Burnout. Zumeist wird dieses, wie schon mal eingangs erwähnt, über die produktive Arbeit hergeleitet. Reproduktive Arbeit, wie Familienpflege, wird gesellschaftlich kaum anerkannt – jedoch mit einer Selbstverständlichkeit erwartet. Sollte es nicht vielmehr heißen: Arbeit – für ein Leben in Würde und wenn dieses nicht möglich ist, unabhängig der Gründe, dann muss es zumindest heißen: Ein Leben in Würde muss möglich sein und steht jedem zu. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ist das möglich.

Aus: Inge Hannemann – Vision Grundeinkommen? | altonabloggt

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