Problematische Arbeitsinhalte

  • Produkte, die schon immanent betrachtet schlicht überflüssig sind
  • Verkürzung der Lebensdauer von Gebrauchsgütern durch eingebauten vorzeitigen Verschleiß
  • kostensenkenden Einsparungen von Arbeit und Ressourcen zulasten der Tauglichkeit des Produkts
  • Produktion von Gütern, deren Kauf infolge herrschender gesellschaftlicher Rahmenbedingungen nahe liegt, obwohl gesamtgesellschaftlich andere, kostengünstigere Systeme zur Gewährleistung des einschlägigen Zwecke möglich wären
  • problematischen Effekte des Besitzindividualismus
  • Arbeiten, die allein der Konkurrenz geschuldet sind und dem in ihr notwendigen Bemühen, Kaufkraft vom Angebot des Konkurrenten auf das eigene umzulenken
  • die unbekümmerte Produktion bzw. Inkaufnahme von massiven Schädigungen der Gesundheit bzw. der ökologischen Lebensbedingungen durch in der Gesellschaft übliche, weil profitabel produzierbare und verkaufbare Waren
  • die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für umstrittene Produkte
  • Arbeiten, die sich gegen die finanziellen Interessen der Kunden wenden
  • Arbeiten, die aus sozialen Gegensätzen resultieren und dazu beitragen, sie aufrechtzuerhalten

Wer sich die hier nicht mit Anspruch auf Vollständigkeit genannten Varianten problematischer Arbeitsinhalte und ihren Umfang vergegenwärtigt, wird für den Rückbau bzw. die Einsparung von Arbeiten und Arbeitsplätzen eintreten, die ökologisch, sozial bzw. für die Entwicklung der Individuen schädlich sind.

[…]
Und damit sinnvollere Betätigungsweisen, die Einsparung ökologisch problematischer Produktionen und Müllberge, die Reduktion des Arbeitsvolumens und der Arbeitszeit sowie die Aufhebung der skizzierten Verschwendungen. Und nicht zuletzt die Emanzipation der Gesellschaft von den Gleichgültigkeiten und Zynismen gegenüber den Gebrauchswertangeboten und Arbeitsinhalten.

Quelle: heise.de

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