Freiheit für Josef

„Ihr habt ja (u.a. bei mir) den Fall Josef S verfolgt. Am Anfang werdet ihr euch wahrscheinlich gedacht haben, hey, der Richter lacht diesen Polizeizeugen aus, und dann kriegen die ihre Auslagen erstattet und alles ist gut. Die Hoffnung hat sich ja jetzt nach dem Urteil zerschlagen, daher lasst mich mal aufklären, wer da jetzt auf den Kosten sitzen bleibt: Josefs Familie. Die Republik Österreich statuiert hier ein Exempel auf Kosten einer kleinen Familie aus Jena. Wer findet, dass man dem etwas entgegensetzen sollte, der ist herzlich zum Spenden aufgerufen. Die Kontodaten gibt es hier. Man kann da entweder der Familie direkt ein paar Euro schicken, oder man kann auch der Roten Hilfe was überweisen. Leider ist die Rote Hilfe nicht als gemeinnützig anerkannt, weshalb man keinen steuerlichen Vorteil hat, wenn man denen das Geld schickt. Das ist aus meiner Sicht auch ein Skandal, gegen den man mal was tun sollte. Aber jetzt lasst uns erstmal der österreichischen Justiz zeigen, dass sie sich mit diesem Urteil vom Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung weit entfernt hat.

Ich fände es besonders schön, wenn auch ein paar Österreicher spenden würden. Als Zeichen der Völkerverständigung.“

 

Quelle: blog.fefe.de

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