Vollbeschäftigung

Vollbeschäftigung halte ich für rückständig – (futurezone, 27.09.2013)

Das bedingungslose Grundeinkommen sehe ich als zwangsläufige Folge der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Zeit. Das liegt daran, dass wir Maschinen bauen, die uns schwere, monotone Arbeit abnehmen. Es gibt immer weniger Arbeitsplätze, an denen Menschen schuften müssen. Das ist gut. Doch dabei das Ziel der Vollbeschäftigung zu haben, halte ich für rückständig. Das sorgt nur dafür, dass wir immer mehr Menschen in Leiharbeit, in prekäre Jobs, in Halbtagsjobs stecken – und in reine Beschäftigungsmaßnahmen. Gleichzeitig bezahlen wir Menschen nicht, die echte Arbeit leisten, wie zum Beispiel Kinder großziehen oder Verwandte pflegen, offene Software programmieren, Kunst schaffen, mit Jugendlichen arbeiten usw.

Das bedingungslose Grundeinkommen ist dafür da, hier einen Ausgleich zu finden, der zukunftsfähig ist. Um nicht jedes Jahr aufs Neue um Vollbeschäftigung zu ringen – ein Kampf, der immer schwerer wird, bis wir ihn letzten Endes verlieren werden.




Mehr Wohlstand durch Vollbeschäftigung – (FAZ, 24.10.2013)

Diese positive Entwicklung gilt es in der neuen Legislaturperiode politisch zu flankieren und fortzuführen. An den bewährten Säulen der deutschen Arbeitsmarktpolitik wie der Tarifautonomie, auch am Prinzip von Fördern und Fordern müssen wir festhalten. Unser Ziel heißt Vollbeschäftigung.




Opfer der Automatisierung – (telepolis, 07.11.2013)

Eine kürzlich als Working Paper der Oxford Martin School veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, das 47 Prozent aller Jobs in den USA sehr wahrscheinlich in naher Zukunft der Automatisierung zum Opfer fallen werden.




Arbeitslosigkeit: „Werden erschreckende Zahlen sehen“ – (DiePresse, 10.11.2013)

Seit 27 Monaten steigt die Zahl der Arbeitslosen in Österreich. Derzeit sind mehr als 361.000 Menschen ohne Job. Besserung ist nicht in Sicht. AMS-Chef Johannes Kopf rechnet vielmehr mit einem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Heuer wachse die Wirtschaft um ein halbes Prozent, nächstes Jahr um 1,6 Prozent – „das reicht nicht. Ende Jänner werden wir erschreckende Zahlen sehen: ich rechne mit 450.000 Menschen ohne Arbeit“, sagte Kopf dem „Kurier“.

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