Die Frage beim Konsum ist nicht wo, sondern wie

Jeder Mensch soll da einkaufen, wo er will und es sich leisten kann. (Auch wenn es schön wäre, wenn bei vielen die Wahl auf fair hergestellte Kleidungsstücke fallen würde, aber das ist eine Utopie) Nein, mir geht es um den Trend […] sich durch günstige Preise zu Massenkäufen ohne Augenmass verführen zu lassen, die dazu bestimmt sind, schnell aus dem Kleiderschrank in der Tonne zu verschwinden.

Unser Planet erstickt im Müll, wir ersticken im Müll, und wenn sich unser Konsumverhalten nicht radikal ändert, dann kann Wall-E bald aufräumen kommen. Wir werfen 82 Kilo Lebensmittel pro Mensch pro Jahr weg, soll wir auch noch 82 Kilo kaum getragenen Kleider wegwerfen? Oder nach Afrika spenden, wo unsere Wegwerfware den heimischen Markt ruiniert?

Quelle: katrinhilger.com

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