Unser liebstes Kind

Für mich völlig unverständlich wird immer noch unendlich viel Geld für Autos ausgegeben. Und für deren Unterhalt. Deren Reparatur. Die neuen Reifen. Die Waschanlage. Die Versicherung. Die Steuer. Und so weiter und so fort.

Wenn man all diese Kosten, die die Autofahrerin direkt hat und jene, die sie der Allgemeinheit mitverursacht (Straßenbau, Verkehrsunfälle, Umweltbelastung, verstellter Platz im öffentlichen Raum, …) zusammenrechnet kommt einiges zusammen. Interessant wirds aber erst, finde ich, wenn man dieses Geld in Arbeitszeit umrechnet. Ich hab vor einigen Jahren von der Berechnung einer US-Uni gelesen (die ich leider nicht mehr finde), nach der Strecken bis 40 Kilometer Entfernung am schnellsten mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Das ist natürlich nicht ganz so einfach zu sehen, ist ja das Auto im Direktvergleich schon lange da, wenn der fahrradfahrende Mensch erst ankommt. Aber nimmst Du die Zeit dazu, die Autofahrer*innen aufwenden müssen, um (meist fremdbestimmt) all das Geld zu verdienen, dass sein Auto frisst, und welche Zeit sie in Fitnesscentern oder beim Joggen verbringen, um sich auch mal zu bewegen, dann ist zumindest mir klar, für was ich mich entscheide. Für die schnellere, gesündere, naturnähere, gemütlichere, viel günstigere und um Längen sicherere Fortbewegungsform: Das Radfahren.

Quelle: experimentselbstversorgung.net

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