Mehr Demokratie für Wenige

Schließlich wird ja in marktradikalen Kreisen auch schon mal darüber diskutiert, dass man die Wahlstimme nach der Einkommenslage gewichtet. Dass würde bedeutet, dass Wohlhabende mehr Mitspracherecht hätten als Arme. Solche Vorschläge rufen große Empörung hervor und haben einstweilen keine Chance realisiert zu werden. Doch faktisch ist es schon heute so, dass die Armen sich wesentlich weniger an Wahlen und anderen formaldemokratischen Entscheidungsprozessen beteiligen, nur regt das kaum jemand auf.

Quelle: heise.de

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